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Schmuck aus Afghanistan

Afghanistan ist derzeit häufig in den Medien: Afghanische Flüchtlinge sind aktuell die viertgrößte Gruppe der in Europa Schutzsuchenden. Unter dem „Andrang“ der Flüchtlinge ist es aber erstaunlich, wie wenig dabei über die aktuelle Situation in Afghanistan berichtet wird: das drohende Auseinanderbrechen der Zentralregierung, die wöchentlichen Bombenattentate in den Großstädten, das Erstarken der Taliban, die vor einem halben Jahr sogar kurzzeitig die Provinz Kunduz eingenommen haben. Und trotzdem suchen die Menschen auch dort Wege des täglichen Überlebens.

Das kleine Projekt Nazo Afghan Luminous Sun am Rande Kabuls arbeitet schon seit Jahren in der Ausbildung und Weiterbeschäftigung von Frauen. Ein kleiner Teil des Projektes ist der Schmuckproduktion vorbehalten: 11 Frauen designen, schmieden und schleifen Schmuckstücke aus Silber und den typischen afghanischen Steinen wie Lapislazuli, Türkis und Serpentin. Nach der absolvierten Ausbildung dürfen die Frauen die Werkstätten des Projektes weiter nutzen, sie können während der Arbeit ihre Kinder im Kindergarten des Projektes betreuen lassen und auch an Weiterbildungskursen teilnehmen. Das Projekt Nazo hilft, für die Frauen und ihre Familien Lebensperspektiven in Afghanistan zu schaffen.

Die Kleinimportorganisation bazarak www.bazarak.de hält den Kontakt zur Frauenwerkstatt aufrecht, macht Produktvorschläge für den deutschen Markt und trägt mit den Bestellungen zur Stabilisierung der Beschäftigungssituation der Schmuckschmiedinnen bei.

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Foto- und Urheberrechtsnachweis: Nazo Afghan Luminous Sun / bazarak